Realschule Kemnath: Spendenlauf für Menschen in Not.

Realschule Kemnath

Von wegen: Jugendlichen ist jede Anstrengungen zu viel und spielen nur am Handy herum. Wer so denkt, der kennt die Schülerinnen und Schüler der Realschule Kemnath nicht! In ihrem traditionellen Spendenlauf am 30. September 2020 erkämpften sie die stolze Summe von 8.191,20 Euro für notleidende Menschen. Das Geld stammt von Sponsoren, die für jede gelaufene Runde (á 400 Meter) einen freiwilligen Spendenbeitrag leisteten. In diesem Jahr wurden die „Aktion Lichtblicke“ und die „Aktion Solidarität“ zu gleichen Teilen unterstützt.

Unsere gut viertausend Euro setzen wir ein für Ausbildungseinrichtungen in Ruanda. Der volle Betrag kommt Jugendlichen, Kinderheimen, Krankenhäusern und vor allem Schulen in Afrika zugute. Und hier schließt sich der Kreis: Die Kemnather Schülerinnen und Schüler ermöglichen ihresgleichen in Ruanda eine schulische Ausbildung oder handwerkliche Lehre. Bildung ist der beste Weg, um der Armut zu entkommen. Wir sind wirklich sehr beeindruckt vom Engagement und Leistung der Kemnather Realschülern und ihren Lehrern ... und sagen ein von Herzen kommendes „DANKE“!

Container 2020: Heuer ist alles ein wenig anders ...

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Schon Jahrzehnte lang schicken die Mitglieder der Aktion Solidarität containerweise vielerlei Hilfsgüter an bedürftige Menschen von Tirschenreuth in die Welt hinaus. Das Verladeteam ist ein eingespielter Trupp und da die Vorgehensweise sich mindestens einmal im Jahr wiederholt, greift routiniert die eine Hand in die andere. Doch die Umstände in diesem Jahr stellten die motivierten Helfer vor neue Herausforderungen.
Lesen Sie alle Informationen zum Container 2020 nach Ruanda und blättern Sie in unserer Bildergalerie ↪ hier.

Aktuell: Hilfe für Togo.

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Zum wiederholten Male beteiligt sich die Aktion Solidarität an Hilfslieferungen nach Togo, Lomé (Bistum Kpalimé). In Zusammenarbeit mit Pfarrer Casimir Dosseh wird Mitte November im Markt Pyrbaum (Oberpfälzer Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) ein Container in das Land Westafrikas verschickt. Pfr. Dosseh stammt aus Togo und ist seit 2008 in Pyrbaum tätig.

Am Samstag, 10. Oktober 2020 begrüßten fleißige Vereinsmitglieder den Fahrer im Mercedes Sprinter des Marktes Pyrbaum. Hand in Hand wurden in Bananenkisten verpackte Kleidung, Matratzen und Fahrräder sorgfältig auf der Ladefläche verstaut. Dank der guten Vorbereitung konnte der Fahrer seine Heimreise mit der Fracht nach kürzester Zeit wieder antreten.

Neues vom Radlrichter: Ewald Oppls Werkstatt ist wieder gut gefüllt.

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... so stand es unlängst in der Tagespresse zu lesen. Ewald ist eines unserer neuen Vereinsmitglieder und, wie er selbst sich nennt, der „selbsternannte Radlrichter“. Seine Hobbys sind das Radlrichten und wie wir alle ist auch er „ein wenig süchtig nach der Guten Tat“. Der Schalk sitzt ihm schon ziemlich im Nacken und so kommentiert er die rund 50 gespendeten Räder auf seiner Hofeinfahrt mit: „Wenn ich mit den Rädern hier fertig bin, dürfte es in Ruanda keine Fußgänger mehr geben.“ Auf seinem Pkw-Anhänger hat Ewald in großen Buchstaben sein Motto geschrieben: „Jesus hat viele Anhänger.“ Mit dem Anhänger hat er jedenfalls die Fahrräder aus dem ganzen Landkreis zusammengefahren. Im Namen der Aktion Solidarität sagt Ewald Oppl schon mal DANKE! für die beeindruckende Spendenbereitschaft. Mehr Bilder dazu gibt es ↪ hier.

Info: Die Corona-Pandemie in Ruanda.

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Ein Hilfeschrei aus Ruanda erreicht die Aktion Solidarität: Wegen der harten Corona- Einschränkungen sind die Menschen dort von einer akuten Hungersnot betroffen.

In einer großangelegten Spendenanktion in der Tagespresse und einem Rundschreiben an die Vereinsmitglieder konnte „erste Hilfe“ geleistet werden. Genaueres erfahren Sie ↪ hier.

Info: Dafür steht „Aktion Solidarität“!

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Pater Danko Litrić schildert die derzeitige Situation in Ruanda.

„Ich bereite mich darauf vor, meinen Dienst hier als Leiter der Gemeinschaft an einen neuen Leiter zu übergeben. Ich werde einen neuen Dienst zu übernehmen. Deshalb kostet es viel Zeit und Mühe. Dennoch möchte ich Ihnen schreiben, damit Sie besser verstehen und als neuer Vorstandschaft der Aktion Solidarität besser für andere Mitglieder und Wohltäter interpretieren können. ...“ ↪ weiterlesen

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Frau Dr. Uta Elisabeth Düll berichtet in einem offenen Brief über die Situation und tagtägliche Arbeit vor Ort in Ruanda, speziell im Krankenhaus Gikonko.

„Ebenfalls in Ruanda, nur über eine Sandpiste zu erreichen, liegt das Krankenhaus Gikonko. 1995 übernahm die deutsche Ärztin Dr. Uta Düll die Krankenstation Gikonko, die durch den vorangegangenen Genozid stark beschädigt und total ausgeplündert war. ...“ ↪ weiterlesen

Nähmaschinen für Ruanda: Ist der Versand heute noch zeitgemäß?

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Auf Anfrage unseres Vorstandes schreibt Frau Dr. Düll am 23. Juli 2020 Folgendes:

„Ich bekomme jeden Tag eine Anfrage nach den Maschinen, sie sind sehr gefragt. Wir setzten für die Vergabe eine Grundausbildung im Nähen voraus, lassen die jungen Frauen 3 Tage mit unserer Näherin auf der Maschine arbeiten, so dass sie sicher damit umgehen kann. Sie bekommt dann die Maschine, incl. Fäden, Schere, Zentimetermaß, Knöpfe ... je nachdem, was wir gerade in Ihren Paketen gefunden haben. Sicher gehören die Nähmaschinen zum Kostbarsten, was in den Containern ist.
Die Maschinen, die wir vor Ort kaufen können, sind erstens teuer, zweitens von kurzer Lebensdauer, da „Schrott“ und zum anderen sind hier nach wie vor mechanische bzw. nicht-elektrische Maschinen gefragt. Also Zweifel dürfte es daran nicht geben.“

HILFE ZUR SELBSTHILFE

Die „Aktion Solidarität“ ist ein Verein zur Förderung internationaler Gesinnung und Völkerverständigung. Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Wir unterstützen Ausbildungseinrichtungen für Jugendliche, Schulen, Kinderheime und Krankenhäuser in Osteuropa und Afrika.
  • Wir vermitteln Patenschaften für Waisenkinder in Ruanda.

Vor der Gründung der „Aktion Solidarität“ transportierten Privatpersonen Hilfsgüter hinter den „Eisernen Vorhang“, in das ehemalige Jugoslawien, von Slowenien im Norden bis Montenegro, Kosovo und Mazedonien im Süden.

1982 erfolgte der Zusammenschluss unter der Federführung von Bruder Albert Buck SVD vom Missionshaus St. Peter, dem damaligen Landrat Franz Weigl und Frau Geroldine Ondrusek.

In den Anfangsjahren engagierte sich der Verein vor allem in der Polenhilfe und in Ländern der sogenannten Dritten Welt wie z.B. Afrika, Indien und Lateinamerika. Ab 1990 kamen Albanien, Sibirien und Georgien hinzu.

Heute konzentriert sich die „Aktion Solidarität“ vor allem auf Afrika und dort besonders auf Ruanda (Rwanda): Vor Ort unterstützen wir Pater Danko Litrić SDB und Dr. Uta Elisabeth Düll.

SO KÖNNEN SIE HELFEN

Damit die „Aktion Solidarität“ helfen kann, braucht sie Ihre Unterstützung.

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