Offene Briefe 2025

Vorstandschaft Aktion Solidarität

Aktion Solidarität

Advent 2025

Liebe Pateneltern, liebe Mitglieder,
liebe Helfer und Förderer der Aktion Solidarität,

in einer Zeit, in der sich vieles verändert, in der Kriege geführt werden und Themen wie Klimawandel und Desinformation unseren Alltag bestimmen, ist es besonders wichtig, die ärmsten Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren. Leider wird in den Medien in letzter Zeit nur noch selten über Afrika berichtet. Umso mehr möchten wir auch in diesem Jahr einen kurzen Rückblick auf unsere Arbeit geben.

Im Januar und im März luden wir gemeinsam mit Pfarrer Casimir Dosseh und Michael Riedel zu einem Bildervortrag ein. Die Diashow über die Reise nach Togo war gut besucht. Im Anschluss gab es Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen.
In unserem Lager in der Rothenbürger Straße wurden das ganze Jahr über Waren gesammelt, sortiert und in kleine wie große Kartons verpackt. Im Oktober konnte der Container für Togo beladen werden. Inzwischen ist er in Lomé angekommen und wird derzeit von Pfarrer Casimir an die verschiedenen Heime und Schulen verteilt, die wir vor einem Jahr besucht haben.
Viele mechanische und elektrische Nähmaschinen gingen an das Frauenhaus mit Berufsausbildung zur Schneiderin. Die Dorfschule erhielt eine Tretnähmaschine sowie Unterrichtsmaterial. Das Blindenhaus mit Schule bekam ebenfalls Unterrichtsmaterial, unter anderem vier Brailler zum Erlernen der Blindenschrift, spezielle Lineale und Blindenstöcke.
Auch eine Berufsschule durfte sich über Werkzeuge und Kreissägen freuen. Kartons für ein Behindertenheim und ein Waisenhaus wurden je nach Bedarf gefüllt. Für Krankenhäuser waren ein EKG-Gerät, zwei Ultraschallgeräte sowie weitere medizinische Hilfsmittel bestimmt. Insgesamt kamen 50 Nähmaschinen, 50 Fahrräder und Kinderfahrräder an. Auch Schustermaschinen wurden bereits in Empfang genommen. Vier Rollstühle und zwei Waschmaschinen fanden ebenfalls Platz im gut gefüllten Container.
Die von uns veranlassten Transporte mit Hilfsgütern für Albanien und die Ukraine – darunter Kleidung, Schuhe, Fahrräder, Federbetten, eine Bügelmaschine und Stoffe – sind ebenfalls wohlbehalten an ihren Bestimmungsorten angekommen.

Wie gewohnt boten wir im November nach den Gottesdiensten an der Kirche St. Peter Afrikaartikel und Selbstgemachtes an. Auch auf dem Weihnachtsmarkt in Wiesau waren wir wieder mit einem Kaffee- und Kuchenstand vertreten.

Nach unserem Spendenaufruf in den Medien zugunsten von Dr. Uta Düll im Krankenhaus Gikonko konnten wir eine Soforthilfe überweisen. Der Hunger ist dort nach wie vor groß, sodass die Patienten eine Gabe aus Reis und Bohnen – ein „Medikament gegen den Hunger“ – mit nach Hause bekommen. Näheres dazu entnehmen Sie bitte dem beigefügten Brief.
Pater Danko kann sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr wie früher um alle Anliegen kümmern. Daher übernehmen die Schwestern „Freundinnen der Armen“ zunehmend Aufgaben. Sie erstellen ausführliche Berichte über die Verwendung der Gelder für Schulgeld und Lebensmittel. Außerdem kümmern sie sich um Menschen mit Behinderung, alte Menschen ohne Angehörige, Kinder, die mit AIDS geboren wurden, sowie um Frauen, die im Nähen unterrichtet werden. Ein Bericht der Schwestern liegt diesem Schreiben bei.

Zum Schluss möchten wir allen Mitgliedern und Helferinnen und Helfern für ihre tatkräftige Mitarbeit herzlich danken. Nur durch das Engagement so vieler Menschen im Dienst für die Armen können wir – so hoffen wir – auch im kommenden Jahr wieder einen Beitrag für eine bessere Welt leisten. Allen Spendern und Paten ein herzliches Vergelt’s Gott für das entgegengebrachte Vertrauen.
Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit und Gottes Segen für das neue Jahr.

Für die Aktion Solidarität
Monika Seidel (1. Vorsitzende), Oliver Zrenner (Stv. Vorsitzender),
Werner Fritsch (Schriftführer), Sheila Finnie (Kassiererin),
Geroldine Ondrusek (Beisitzerin)



Pater Danko Litrić SDB

Pater Danko Litrić SDB

Advent 2025

Liebe Monika und an alle lieben Freunde und Wohltäter!

Seit vielen Jahren bin ich Missionar in Afrika. Mit 84 Jahren habe ich die meiste Zeit meines Lebens als Missionar in Afrika verbracht und konnte vielen Menschen helfen. Doch die Beschwerlichkeiten des Alters nehmen zu. Ich bitte Sie, für mich zu beten; auch ich schließe sie in mein Gebet ein.

Die einheimischen Schwestern „Die Freundinnen der Armen“ arbeiten in 20 Gemeinden, auch in Kigali/Gatenga und Muhazi, wo auch ich viele Jahre helfen konnte. Dank des Einsatzes der Schwestern für die Armen geht die Arbeit gut weiter. Viele Menschen, Familien, Alte und Kranke werden von den Schwestern betreut. Dank Ihrer Hilfe erhalten sie Bohnen und Reis und die Kinder können in die Schule gehen.

Mit vielen Grüßen von mir und von allen unseren Armen!
Frohe Weihnachten aus Rango in der Nähe von Butare, Ruanda!

Danke!

Ihr dankbarer
P. Danko



Kongregation der Schwestern Inshuti z`Abakene

Das sind einige der Studierenden, die ihr Zeugnis mitgebracht haben.

Advent 2025

Wir danken sehr für die Spende, die wir im letzten Jahr erhalten haben. Das Geld, das sie gespendet haben, hat uns sehr geholfen. Schulgebühren und Schulmaterialien für 128 Schüler konnten bezahlt werden. Davon haben 9 Schüler die weiterführende Schule abgeschlossen, einer studiert an der Universität, die anderen suchen einen Job, und die anderen setzen dank Ihrer Unterstützung ihr Studium fort.
Auch Fabien M. erkrankte an Malaria. Er konnte dank der Medikamente wieder gesund werden, da er versichert war.

Darüber hinaus wurden mit ihrer Hilfe 750 arme Menschen, die mit HIV leben, mit Nahrungsmitteln versorgt.

Wir möchten auch von den Frauen, die bei uns in Kigali/Gatenga leben, berichten, die an HIV/AIDS erkrankt sind. Wir unterrichten sie in Nähen und anderen Handwerk. Nach erfolgter Ausbildung erhalten die Frauen ein Zertifikat und arbeiten anschließend in Kooperativen. Wir haben vier Gruppen. Mit ihrer Hilfe konnten wir sie mit Lebensmitteln versorgen und ihren Kindern die Schulgebühren zu bezahlen.

Hier ist eine der Familien, die eine Krankenversicherung erhalten hat.

Sehr dankbar sind wir, dass wir 556 armen Menschen eine Krankenversicherung bezahlen konnten. Dadurch erhalten sie gute medizinische Versorgung. Diese Versicherung ermöglicht es armen Menschen Medikamente zu einem erschwinglichen Preis zu erhalten und einen Arzt zu besuchen. Für 3.000 ruandische Francs (ca. 2 Euro) ist eine Person ein Jahr lang versichert.

Wir sind Ihnen sehr dankbar, und hoffen, dass sie uns auch weiterhin helfen werden.

Wir wünschen Ihnen allen frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2026. Gott segne euch.

Schwester Daphrose NYIRANGENDAHIMANA
Oberin der Kongregation der Schwestern Inshuti z`Abakene
(Orden Freundinnen der Armen)



Dr. Uta Elisabeth Düll

Dr. Uta Elisabeth Düll

Advent 2025

Liebe Frau Seidel,
liebe Frau Ondrusek
und alle Freunde in Tirschenreuth,

Von Herzen wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest. Ein „friedliche Weihnachtsfest“ traut man sich kaum zu wünschen. Auch in Zentralafrika sind trotz in Washington unterzeichneten Friedensverträgen, die Waffen nicht stumm ... Zum Glück sind wir davon nicht unmittelbar betroffen.
Von unserer Malaria-Epidemie im Oktober-November hatte ich Ihnen geschrieben. Zum Glück scheint diese abzuebben. Wir danken Ihnen, dass wir gerade in dieser Zeit großzügig helfen konnten, auch dann wenn der Eigenbeitrag nicht oder nicht ganz ausreichte.


Das Krankenhausteam.

Gerade für die Unterstützung mit Nahrungsmitteln sind unsere älteren Patienten sehr dankbar. Neben den Kindern leiden v.a. sie unter Hunger und Unterernährung. So werden – auf Anordnung – in unserer Apotheke nicht nur Medikamente ausgegeben, sondern auch „Tabletten gegen den Hunger“, wie es die Menschen nennen.

Im Namen unserer kleinen und großen Patienten danken wir Ihnen ganz herzlich und wünsche Ihnen und der Welt ein möglichst friedliches neues Jahr.

Ihre
Uta Elisabeth Düll



Irene Baumgartner

Irene Baumgartner

Advent 2025

Herzliche Grüße sendet Irene Baumgartner aus den „Nest“ in Kenia.
Gesegnete Weihnachten und Zu--FRIEDEN--heit!
Und fürs nächste Jahr öfters mal einen guten Grund zur Freude und Dankbarkeit!

Von Herzen
Irene Baumgartner